Ich erinnere mich noch gut an eine Sendung im Deutschlandfunk im Jahr 2025, in der ich in einer Gesprächsrunde zur frühkindlichen Bildung geäußert habe, dass die Entwicklung des pädagogischen Umgangs mit Kindern in der Kindertagesbetreuung zunehmend Züge von Verwöhnung annimmt. Eine Gesprächspartnerin aus dem Zentrum kindheitspädagogischer Forschung und Konzeptbildung reagierte darauf mit deutlicher Empörung und brachte einige biografisch inspirierte Assoziationen zum Ausdruck. Die Heftigkeit ihrer Reaktion hat mir gezeigt, wie stark der Begriff Verwöhnung inzwischen emotional besetzt ist – und wie wenig bekannt die Erziehungsstilforschung auch innerhalb der Fachwelt offenbar ist.
Deshalb möchte ich in den kommenden Blog-Beiträgen die verschiedenen Erziehungsstile sowie ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung aus psychologischer Sicht und im Hinblick auf die Kindertagesbetreuung beleuchten. Beginnen werde ich mit Verwöhnung. In diesem ersten Teil geht es um das Grundwissen, in einem weiteren Blogbeitrag um den Umgang mit Eltern im Kontext der Kindertagesbetreuung, in einem dritten Beitrag die Frage, inwiefern die Kita-Pädagogik Züge von Verwöhnung erlangt.
Viele Begriffe für die Nuancen von Verwöhnung
Vielleicht hätte ich in der Radiosendung nicht das Reizwort „Verwöhnung“ verwenden sollen, denn es gibt zahlreiche Begriffe und Bezeichnungen, die ähnliche oder verwandte elterliche Verhaltensweisen beschreiben. Die folgenden Begriffe werden in Medien und Ratgeberliteratur genutzt:
- „Überbehütende Eltern“: Ein Verhalten, bei dem das Kind zu sehr beschützt und umsorgt, aber auch kontrolliert wird.
- „Heilkopter-Eltern / Rasenmäher-Eltern / Schneepflug-Eltern / Curling-Eltern“: Eltern, die alle Hindernisse beseitigen, bevor das Kind sie überhaupt erkennen oder bewältigen muss.
- „Freundschaftsorientierter Erziehungsstil“: Eltern, die mehr als Freund, denn als Erziehungsberechtigte auftreten und selten Grenzen setzen.
In der Erziehungsstilforschung finden sich eher die folgenden Fachbegriffe:
- „Laisser-faire-Erziehungsstil“ steht für Eltern, die ihrem Kind sehr viel Freiheit geben und wenig Grenzen setzen. Diese Unterscheidung geht auf die Erziehungsstilforschung des Sozialpsychologen Kurt Lewin (1890-1947) zurück, der drei Erziehungsstile unterschied. Neben dem Laisser-faire-Erziehungsstil noch den autoritären und den demokratischen Erziehungsstil.
- „Permissiver Erziehungsstil“ ist ein nachgiebiger Erziehungsstil, der stark auf die Kinder eingeht, aber wenig Anforderungen stellt. Diese Unterscheidung geht auf die Erziehungsstilforschung der Entwicklungspsychologin Diana Baumrind (1927-2018) zurück, die insgesamt vier Erziehungsstile unterschied: neben dem permissiven Erziehungsstil den vernachlässigenden, den autoritären und den autoritativen.[1]
Verwöhnung – ein Gang durch die letzten hundert Jahre
In der psychologischen Auseinandersetzung mit Verwöhnung nimmt die tiefenpsychologische Perspektive, besonders die Individualpsychologie Alfred Adlers, eine wichtige frühe Stellung ein. In dem Band „Heilen und Erziehen“, der erstmalig 1914 erschien und Aufsätze zur Pädagogik zusammenfasst, schreibt Erwin Wexberg im Sinne der Adlerschen Individualpsychologie über verwöhnende Eltern: „Wie verziehen wir unsere Kinder? Wir tun es auf mancherlei Art: 1. Wir überhäufen sie mit Zärtlichkeit; 2. wir bedauern sie unendlich, wenn ihnen etwas weh tut, wir bewundern sie überschwänglich ob jeder Leistung, sind maßlos eingebildet ob ihrer Schönheit und Intelligenz und lassen all dies das Kind merken, indem wir es zum Mittelpunkt der Familie machen; 3. wir lesen ihnen jeden Wunsch von den Augen ab, können nicht nein sagen; 4. wir gehorchen ihnen, lassen uns von ihnen beherrschen, respektieren ihr Launen, auch wenn diese offenkundig nur den Zweck haben, uns zu tyrannisieren.“[2]
Verwöhnung wird von Eltern verursacht. Zu den Gründen bei den Eltern heißt es bei Wexberg etwas salopp weiter: Es kann „wirklich Liebe sein, […] mit Unverstand gepaart“, meist sind es aber „Bequemlichkeit und das Ruhebedürfnis der Erwachsenen, denen ihr eigenes Wohlbefinden unendlich wichtiger ist als das Gedeihen des Kindes, Denkfaulheit und Mangel an Unverständnis für die Seele des Kindes“.[3] Verwöhnung wird aus tiefenpsychologischer Sicht als ein Verhalten der Eltern verstanden, das für sie unterschiedliche psychische Funktionen erfüllen kann: Zum Beispiel vermindert sie Schuldgefühle (z.B. wegen Berufstätigkeit oder Trennung der Eltern), hilft Konflikte und Aggression zu vermeiden, wenn man diese nicht ertragen kann, ermöglicht die Projektion eigener unerfüllter Wünsche auf das Kind und dessen Idealisierung, um den Selbstwert der Eltern zu stabilisieren.[4] Es geht also immer nicht um das Wohl des Kindes, sondern um das Wohl der Eltern.
Rund fünfzig Jahre später begann die empirisch orientierte Entwicklungspsychologin Diana Baumrind ihre bahnbrechende Erziehungsstilforschung. Ihr Modell der Erziehungsstile prägt bis heute die Forschung zu elterlichem Erziehungsverhalten. Nach Diana Baumrind unterschied man – wie bereits erwähnt – zunächst drei, später vier Erziehungsstile anhand der Dimensionen Wärme/Responsivität und Kontrolle/Anforderungen: autoritativer, autoritärer, vernachlässigender und permissiver/nachgiebiger Erziehungsstil. Auf dieses System an Erziehungsstilen werde ich mich in den folgenden Beiträgen immer wieder beziehen.
Beim autoritativen Erziehungsstil sind Eltern warmherzig zugewandt und erziehen das Kind mit klaren Regeln und Begründungen. Beim autoritären Erziehungsstil zeigen die Eltern wenig Wärme, allerdings eine hohe Kontrolle, Gehorsamkeit steht im Vordergrund. Beim vernachlässigenden Erziehungsstil zeigen Eltern wenig Wärme und wenig Strukturierung, sind ihrem Kind gegenüber letztendlich unbeteiligt. Der permissive oder nachgiebige Erziehungsstil weist deutliche Überschneidungen mit dem auf, was gemeinhin als Verwöhnung bezeichnet wird: Eltern gehen stark auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes ein, stellen ihm aber kaum Anforderungen. Baumrinds Forschung zeigte besonders günstige Entwicklungsverläufe bei Kindern autoritativer Eltern: mehr soziale Kompetenz, Selbstkontrolle, schulische Motivation und psychisches Wohlbefinden. Insbesondere der autoritäre und der vernachlässigende Erziehungsstil, aber auch der permissive/nachgiebige Erziehungsstil sind hinsichtlich ihrer Entwicklungsfolgen für das Kind kritisch zu betrachten.[5]
In der Gegenwart wurde Verwöhnung durch die Publikation von Jürg Frick mit dem Titel „Die Droge Verwöhnung“ bekannt. Ihm verdanken wir eine facettenreiche Definition von Verwöhnung. Frick versteht unter Verwöhnung:
- „das Übermaß an Zärtlichkeit
- das Übermaß an Besorgnis
- das Übermaß an Hilfsbereitschaft
- das Übermaß an Entlastung
- das Übermaß an Geschenken, Geld, Spielsachen
- der Mangel an Zutrauen, Ermutigung
- der Mangel an Zuversicht
- der Mangel an Forderung: zu Ausdauer, Anpacken, Durchhalten, Ausprobieren
- der Mangel an freundlicher Grenzsetzung.“
Dabei wird die Erfordernis einer „positiven Verwöhnung“ anerkannt, als situativ wichtiges übermäßiges Eingehen auf das Kind. Als Grundhaltung ist sie für Frick allerdings Ausdruck genau des Gegenteils dessen, was sie vorgibt zu erreichen – eine fehlenden Orientierung an kindlichen Bedürfnissen. Im Mittelpunkt steht für Frick auch die Frage, warum Kinder zu stark verwöhnt werden und Eltern bzw. andere Erziehende dies häufig gar nicht als Verwöhnung erkennen. Dabei betrachtet er nicht nur das Elternhaus, sondern auch Kindergarten, Schule und Freizeit. In Teil 2 gehe ich stärker auf seine Arbeit ein.[6]
Verwöhnung schadet wahrscheinlich, einen Nutzen hat sie sicher nicht
Was sich über hundert Jahre verändert hat, ist vielleicht die Sprache, nicht aber die Grundfragen. Eine wichtige lautet: Was geschieht mit einem Kind, wenn Erwachsene ihm Schwierigkeiten, Enttäuschungen und Anforderungen zu großzügig aus dem Weg räumen?
Aus psychoanalytischer Sicht und in der Individualpsychologie Alfred Adlers gilt Verwöhnung als problematischer Erziehungsstil: Kindern werden aus übermäßiger Fürsorge Aufgaben abgenommen und Wünsche übermäßig erfüllt, wodurch ihre Selbstständigkeit und soziale Entwicklung beeinträchtigt werden können. In Lehrbüchern der Entwicklungspsychologie wird die mögliche schädigende Wirkung eines nachgiebigen Erziehungsstils auf die psychische und schulische Entwicklung zusammengefasst, die sich unter anderem aus den jahrzehntelangen Studien zur Erziehungsstilforschung nach Diana Baumrind ableiten lässt.
Auch Frick warnt eindringlich vor den negativen Folgen: Extreme Verwöhnung bezeichnet er sogar als eine subtile Form von Kindesmisshandlung. Seine Argumentation lautet: Verwöhnung entzieht dem Kind wichtige Entwicklungserfahrungen. Dadurch können Selbstständigkeit und Selbstkompetenz beeinträchtigt werden, was wiederum tiefe Entwicklungsprobleme nach sich ziehen kann.[7]
Es gibt inzwischen eine sehr umfangreiche empirische Forschung zum Einfluss von Erziehungsstilen auf die kindliche und jugendliche Entwicklung, die diese tiefenpsychologisch geprägten kritischen Einschätzungen tendenziell bestätigen, als Ergebnisse über Gruppen aber moderater ausfallen als der Blick auf extreme Einzelfälle.
In einer Reihe an aktuellen Metanalysen hat Martin Pinquart die Ergebnisse der Studien zu Erziehungsstil und schulischen Leistungsvermögen (insgesamt 308 Studien)[8], externalisierenden Verhaltensproblemen (1435 Studien)[9], Selbstwertgefühl (116 Studien)[10], moralischem Urteilsvermögen (23 Studien)[11] und Suchtverhalten im Jugendalter (184 Studien)[12] zusammengetragen. In allen Metaanalysen zeigte sich ein Vorteil des autoritativen Erziehungsstils, wenngleich die Effekte nicht sehr ausgeprägt sind. Nachgiebigkeit war dagegen mit tendenziell schlechteren schulischen Leistungen verbunden und zeigte keinen positiven Effekt auf moralisches Urteilen oder schützte nicht gegen Suchtverhalten. Bei externalisierenden Verhaltensproblemen und beim Selbstwert erwies sich nicht die geringe Kontrolle, sondern die mit Nachgiebigkeit verbundene emotionale Wärme als minimal günstig.
Azman et al. (2021) zeigen an einem Gesundheitssurvey in Deutschland (KIGGS-Studie), dass der elterliche Erziehungsstil sowohl mit dem Alter der Kinder als auch mit dem sozioökonomischen und soziokulturellen Status der Familie zusammenhängt. Am häufigsten wurde ein autoritativer, gefolgt von einem permissiven Erziehungsstil berichtet, wobei beide Erziehungsstile häufiger in Familien mit höherem sozioökonomischem Status auftraten. Ein niedriger sozioökonomischer Status und der Migrationshintergrund von Eltern gingen dagegen unabhängig voneinander eher mit einem stärker kontrollierenden und emotional distanzierteren Erziehungsstil einher. Die Ergebnisse speziell zum permissiven Erziehungsstil zeigten, dass dieser in Abhängigkeit vom Lebensalter der Kinder unterschiedlich wahrgenommen werden kann: Während jüngere Kinder möglicherweise eher negativ auf wenige Regeln und geringe elterliche Kontrolle reagieren, können Jugendliche die damit verbundene größere Autonomie und Freiheit zur Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit positiv bewerten.[13]
Einen weiteren Hinweis liefert die Untersuchung von Kumnig et al. (2013) zu dysfunktionalen Erziehungsstilen und psychischen Störungen im Erwachsenenalter. Hier zeigte sich unter anderem, dass Patientinnen und Patienten mit Angststörungen häufiger über mütterliche Überbehütung berichteten. Auch bei Depressionen fand sich häufiger mütterliche Überbehütung, dort allerdings gemeinsam mit Gleichgültigkeit und missbräuchlichem Erziehungsverhalten. Übermäßige Fürsorge und das Abnehmen von Herausforderungen können dabei als mögliche Faktoren betrachtet werden, die die Entwicklung von Selbstständigkeit erschweren.[14]
Fazit
Was bleibt von der hundertjährigen Kritik an der Verwöhnung? Von den Erziehungsstilen, die etwa in der psychologisch bedeutsamen Klassifikation von Diana Baumrind unterschieden werden, ist der nachgiebige Erziehungsstil nicht der günstigste, eher von Nachteil, aber auch nicht so stark schädigend wie ein autoritärer oder ein vernachlässigender Erziehungsstil. Mit dem autoritativen Erziehungsstil teilt Nachgiebigkeit die positiv wirkende emotionale Wärme. Es fehlen ihr jedoch die entwicklungsfördernden Wirkungen altersgemäßer Anforderungen und klarer Strukturen, was die Einbußen bei schulischen Leistungen und beim Sozialverhalten erklären kann. Ein eigenständiger positiver Entwicklungsvorteil des nachgiebigen Erziehungsstils lässt sich jedenfalls nicht nachweisen.
Aus psychoanalytischer Sicht bleibt die Warnung vor den negativen Wirkungen einer zu starken Verwöhnung, die mehr ist als nur Nachgiebigkeit. Eltern greifen ein, bevor ein Kind eine Schwierigkeit selbst bewältigen kann, lösen einen Streit, bevor es selbst nach einer Lösung suchen kann, übernehmen Aufgaben, die das Kind bereits selbst erledigen könnte, oder setzen Anforderungen herab, sobald das Kind mit Frustration reagiert. Solche Unterstützung kann im Einzelfall sinnvoll und notwendig sein. Problematisch wird sie dort, wo dem Kind regelmäßig Erfahrungen abgenommen werden, an denen es Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und den Umgang mit Frustration entwickeln könnte.
Interessant wird deshalb die Frage, wo der Punkt liegt, an dem Bedürfnisorientierung in Verwöhnung übergeht, wo aus einer individualisierenden Kita-Pädagogik eine Pädagogik des Abnehmens und Schonens wird und wo notwendige Unterstützung in die Verhinderung eigener Erfahrungen umschlägt. Darum soll es in den nächsten Blogbeiträgen gehen.
Das schon einmal vorweg: Wexberg fasst die richtige Haltung in seinem nun schon mehr als hundert Jahre alten Beitrag in ein scheinbares Paradoxon: Man muss dem Kind „durchaus nicht alle Wünsche erfüllen […], auch wenn man ihm keinen einzigen autoritär versagt“.[15]
[1] Siegler, R., Saffran, J. R., Gershoff, E. T., & Eisenberg, N. (2021). Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter (5. Aufl.). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-62772-3
[2] Wexberg, E. (1983). Verzogene Kinder. In A. Adler & Furtmüller, C. (Hrsg.), Heilen und Bilden. Ein Buch über Erziehungskunst für Ärzte und Pädagogen (S. 241-246). Fischer Taschenbuch Verlag. (Zitat auf S. 241)
[3] Wexberg, 1983, S. 246
[4] Frick, J. (2018). Die Droge Verwöhnung: Beispiele, Folgen, Alternativen (5., überarbeitete und erweiterte Auflage). Hogrefe. (Kapitel 5)
[5] Baumrind, D. (1966). Effects of authoritative parental control on child behavior. Child Development, 37(4), 887–907. https://doi.org/10.2307/1126611/ Baumrind, D. (1991). The influence of parenting style on adolescent competence and substance use. Journal of Early Adolescence, 11(1), 56–95. https://doi.org/10.1177/0272431691111004 / Maccoby, E. E., & Martin, J. A. (1983). Socialization in the context of the family: Parent-child interaction. In P. H. Mussen (Ed.), Handbook of child psychology: Vol. 4. Socialization, personality, and social development (pp. 1–101). Wiley.
[6] Frick, 2018 (Definition von Verwöhnung in Kapitel 2, zitierte Zusammenfassung auf S. 39)
[7] Frick, 2018 (Kapitel 6)
[8] Pinquart, M. (2016). Associations of Parenting Styles and Dimensions with Academic Achievement in Children and Adolescents: A Meta-analysis. Educational Psychology Review, 28, 475–493. https://doi.org/10.1007/s10648-015-9338-y
[9] Pinquart, M. (2017). Associations of parenting dimensions and styles with externalizing problems of children and adolescents: An updated meta-analysis. Developmental Psychology, 53(5), 873–932. https://doi.org/10.1037/dev0000295
[10] Pinquart, M., & Gerke, D.-C. (2019). Associations of Parenting Styles with Self-Esteem in Children and Adolescents: A Meta-Analysis. Journal of Child and Family Studies, 28, 2017–2035. https://doi.org/10.1007/s10826-019-01417-5
[11] Pinquart, M., & Fischer, A. (2022). Associations of parenting styles with moral reasoning in children and adolescents: A meta-analysis. Journal of Moral Education, 51(4), 463–476. https://doi.org/10.1080/03057240.2021.1933401
[12] Pinquart M, Lauk J. (2024). Associations of parenting styles with substance use in the offspring: A systematic review and meta-analysis. Drug and Alcohol Review, 44(1), 133–143. https://doi.org/10.1111/dar.13961
[13] Azman, Ö., Mauz, E., Reitzle, M., Geene, R., Hölling, H., & Rattay, P. (2021). Associations between parenting style and mental health in children and adolescents aged 11–17 years: Results of the KiGGS cohort study (second follow-up). Children, 8(8), 672. https://doi.org/10.3390/children8080672
[14] Kumnig, M., Höfer, S., Huber, A., Messner, C., Renn, D., Mestel, R., Klingelhöfer, J., Kopp, M., Doering, S., Schüßler, G., & Rumpold, G. (2013). Muster dysfunktionaler Erziehungsstile und psychische Störungen im Erwachsenenalter. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 59(4), 356–368. https://doi.org/10.13109/zptm.2013.59.4.356
[15] Wexberg, 1983, S. 246
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